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Fotomotive der Weltreise
Osterinsel

Reiseroute / Chile

Osterinsel

Benötigte Zeit
3 Tage bis eine Woche

Hauptsehenswürdigkeiten

Moais
Die riesigen Steinstatuen sind wohl der Hauptgrund für viele, auf die abgelegenste Insel der Welt zu fliegen. Als die ersten Europäer hierher kamen, waren bereits alle Moais umgestürzt, bis auf einen. Warum? Keiner weiβ es so genau, aber es ist nur einer von vielen Aspekten, um die sich heute zahlreiche Theorien ranken. Weitere Fragen sind: Warum wurden sie überhaupt hergestellt? Wie wurden sie befördert? Wie wurden sie aufgerichtet? Heute gibt es noch viele Plattformen mit umgestürzten aber auch einige mit wiederaufgerichteten Moais. Am einfachsten besichtigen lassen sich die Moais direkt am westlichen Ende des Ortes. Sicherlich am eindrucksvollsten ist die gröβte aufgerichtete Gruppe Ahu Tongariki, am anderen Ende der Insel.

Der Vulkan Rano Raruku - die Moaifabrik
Einer der interessantesten Orte der Insel, denn
hier wurden die Moais produziert. Viele wurden nicht beendet oder gingen beim Transport zu Bruch und man kann heute hier noch viele angefangene Exemplare bewundern. Viele schlummern noch unter der Erde und hier steht auch der verbotene Moai.

Museo Antropologico Sebastian Englert
Ein guter Einstieg, um sich mit der Osterinsel vertraut zu machen. Das Museum befindet sich am westlichen Ende des Hauptortes, in der Nähe der aufgerichten Moaigruppe. Die Ausstellung besteht hauptsächlich aus einem Raum mit ganz vielen Schautafeln in Spanisch. Beim Bezahlen des Eintritts bekommt man einen Hefter mit der Übersetzung in die jeweilige Landessprache dazugeliefert. Für das Studium der Unterlagen zusammen mit den Schautafeln kann man locker 1,5 bis 2 Stunden veranschlagen, dafür gibt es auch ausreichend Stühle, auf die man sich dabei setzen kann.

Orongo
Nach den Moais kam eine weitere Epoche, der Vogelmannkult. Hier sind die früheren Austragungsorte, des einmal im Jahr stattfindenden Wettkampfs. Wer zuerst mit einem heilen Ei von der kleinen Nachbarinsel zurückgeschwommen kam, dessen Clan übernahm für das nächste Jahr die Führerschaft auf der Insel. Auf den Vogelmann selbst warteten einige Jungfrauen zur Belohnung. In den Felsen hier findet man viele Ornamente und die Steinhütten, in denen die teilweise verfeindeten Clans während der Austragung der Spiele wohnten sind heute noch hier zu sehen. Auβerdem eröffnet sich einem hier ein toller Blick auf den Vulkan Rano Kau.

Anakena Beach
Der einzige Strand der Insel liegt zwar vom Hauptort entfernt, hat aber allerlei zu bieten, weiβen Strand und Palmen, etwas weiter hinten steht auch eine aufgerichtete Moaigruppe für das richtige Osterinselfeeling. Hier kann man auch kostenlos zelten und eine Verkaufsstände sorgen für die Verpflegung.

Unser Tipp

Zelten bei Martha
Warum nicht zelten auf der Osterinsel? Es ist auf jeden Fall eine der günstigsten Möglichkeiten auf der Insel zu übernachten mit 8 US-Dollar pro Person/Nacht. Kein Zelt vorhanden? Macht nichts, denn das kann man gleich mit mieten! Sehr überraschend für uns war, wie viele Japaner hier zelteten. Es gibt auch eine kleine Küche, in der man selber kochen kann. Heiβe Duschen gibt es allerdings nur morgens und abends. Wer doch lieber ein festes Bett hat, das gibt es hier auch, allerdings sollte man das auf jeden Fall vorher reservieren, denn die Zimmer sind gut gebucht. Webseite: www.mihinoa.com

Unser Führer
Er ist als Antrophologe hergekommen und geblieben. Es weiss sehr viel über die Theorien, die es über die ursprünglichen Bewohner, über die Moais und die Vogelmannkult gibt. Es ist so interessant ihm zuzuhören, dass die Stunden wie im Fluge vergehen. Diese Privatführungen lohnen sich auf jeden Fall. Einfach bei Martha  nachfragen, sie kennt die Preise und ruft ihn an.

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