Maria Matray, Answald Krüger
In jeden Urlaub, und so natürlich auch auf unsere Weltreise nehme ich (Sabine) ein dickes, spannendes Buch mit, das man, auch wenn man viel liest, nicht an einem Tag durchlesen kann. Meine Wahl ist dieses Mal auf "Die Siedler von Catan" mit 795 Seiten gefallen, von Rebecca Gablé, einer deutschen Autorin, die sich auf historische Romane spezialiert hat und deren drei ebenso dicken Buecher ich auf vorherigen Reisen mit Begeisterung gelesen habe.
Auf unserer Reise hatte ich erst auf unser Zugfahrt die Gelegenheit, mit dem Buch zu beginnen und habe es erst jetzt auf unserer Fährfahrt, auf der wir aufgrund des vielen Regens ausreichend Zeit hatten, beendet. Olaf, der solche Romane sonst nicht in die Hand nimmt, hat mittlerweile, aufgrund fehlender Literatur, auch begonnen, dieses Buch zu lesen. Sein erster Kommentar war: "Das ist ja ein Kinderbuch!" und nachdem er meine hochgezogene Augenbraue gesehen hat: "Wie Karl May eben, ein Abenteuerbuch". Damit konnte ich mich schon eher zufrieden geben, schlieβlich habe ich frueher jedes Buch von Karl May gelesen, dass ich in die Hand bekommen habe.
Es handelt sich tatsaechlich um einen Abenteuerroman, naemlich um das Abenteuer der Menschen eines Wikingerdorfes, die nach einem Ueberfall auf ihr Dorf und den nachfolgenden Hungerwinter beschlieβen die alte Heimat zu verlassen und an einem neuen, besseren Ort zu siedeln. Bei der Suche finden sie die noch unbesiedelte Insel Catan, das sie schon aus ihren Sagen kennen, da es sich um einem vollkommenes Land handelt, in dem es alles gibt. Trotzdem muss dieses Land nutzbar gemacht werden, in dem Wälder gerodet werden, um Getreide zu pflanzen, auβerdem werden Tiere gezüchtet und Häuser müssen gebaut werden. Dabei helfen sich die Dörfler, denn jeder hat andere Qualitäten und so kommt es bald zum regen Austausch von Gütern. Die Idee dieses Romans basiert auf dem gleichnamigen Spiel, das bereits 1995 "Spiel des Jahres" war und mittlerweile allein in Deutschland von 10 Mio. Menschen gespielt wird. Der Autor des Spieles war von dem Gedanken angetan, ueber die Besiedlung des Landes einem Roman zu verfassen und war sich, nachdem er den ersten Roman von Frau Gablè gelesen hatte, sicher, dass sie die richtige Autorin hierfür ist. Das hat sie sehr gut getan, dabei hat sie nicht auβer acht gelassen, dass auch in einem vollkommenen Land nur Menschen leben, die lieben und hassen. Das die alten Freundschaften aber auch Fehden bestehen bleiben und neue entstehen. Ausserdem spaltet die Frage nach der richtigen Religion das neue Dorf zunehmend in zwei Lager ... .
Die Liebenden
George Sand und Frèdèric Chopin
Dieses Buch habe ich schon ziemlich lange, bisher hatte ich es aber nie geschafft es zu lesen, daher habe ich es auf die Reise mitgenommen. Dieses Buch beleuchtet die auβergewöhnliche Liebesbeziehnung der Autorin George Sand, die tatsächlich Baronin Aurore Dudevant hieβ, und dem Komponisten Frèdèric Chopin, aber auch das dramatische Ende davon. Dabei wird erzählerisch die Biographien der beiden miteingebunden, sowie zahlreiche ebenfalls bekannte Persönlichkeiten, die Freunde und Bekannten der beiden waren, wie z.B. Franz Liszt, Honorè de Balzac, Heinrich Heine, die sich in der ersten Hälfte des 19-ten Jahrhunderts in Paris versammelt hatten.
Frèdèric Chopin, der an der Schwindsucht litt, und dessen Leben dadurch schwer beeinträchtigt war, da ihn diese Krankheit immer wieder fuer lange Zeit ans Bett gefesselt hat, und George Sand, eine für diese Zeitepoche sehr ungewöhnliche, starke Frau, da sie schon bevor sie mit Chopin zusammen war auf eine lange Liste Liebhaber zurückblicken konnte, Männersachen trug und Zigarren rauchte, waren ein sehr ungleiches Paar. Dem Roman vorangestellt ist das Zitat von George Sand "Das halbe Unglück der Menschen besteht darin, dass der eine den anderen länger liebt als umgekeht." Dies charakterisiert gleichzeitig auch den Verlauf der Liebesbeziehung der beiden ...
Besonders interessant fand ich die Beschreibung des Aufenthalts in Mallorca, da damals die Insel vom Torismus noch völlig unerschlossen war und die beiden an der Ungastlichkeit der Mallorcaner scheitern.
Dieses Buch macht irgendwie Lust auf mehr... Musik zu hören von Chopin und Liszt, aber auch Bachs "Wohltemperiertes Klavier" und Bücher zu lesen von George Sand und der vielen anderen bekannten Autoren, die im Roman genannt werden.
Rebecca Gablé
Die Siedler von Catan
Die Siedler von Catan
In jeden Urlaub, und so natürlich auch auf unsere Weltreise nehme ich (Sabine) ein dickes, spannendes Buch mit, das man, auch wenn man viel liest, nicht an einem Tag durchlesen kann. Meine Wahl ist dieses Mal auf "Die Siedler von Catan" mit 795 Seiten gefallen, von Rebecca Gablé, einer deutschen Autorin, die sich auf historische Romane spezialiert hat und deren drei ebenso dicken Buecher ich auf vorherigen Reisen mit Begeisterung gelesen habe.
Auf unserer Reise hatte ich erst auf unser Zugfahrt die Gelegenheit, mit dem Buch zu beginnen und habe es erst jetzt auf unserer Fährfahrt, auf der wir aufgrund des vielen Regens ausreichend Zeit hatten, beendet. Olaf, der solche Romane sonst nicht in die Hand nimmt, hat mittlerweile, aufgrund fehlender Literatur, auch begonnen, dieses Buch zu lesen. Sein erster Kommentar war: "Das ist ja ein Kinderbuch!" und nachdem er meine hochgezogene Augenbraue gesehen hat: "Wie Karl May eben, ein Abenteuerbuch". Damit konnte ich mich schon eher zufrieden geben, schlieβlich habe ich frueher jedes Buch von Karl May gelesen, dass ich in die Hand bekommen habe.
Es handelt sich tatsaechlich um einen Abenteuerroman, naemlich um das Abenteuer der Menschen eines Wikingerdorfes, die nach einem Ueberfall auf ihr Dorf und den nachfolgenden Hungerwinter beschlieβen die alte Heimat zu verlassen und an einem neuen, besseren Ort zu siedeln. Bei der Suche finden sie die noch unbesiedelte Insel Catan, das sie schon aus ihren Sagen kennen, da es sich um einem vollkommenes Land handelt, in dem es alles gibt. Trotzdem muss dieses Land nutzbar gemacht werden, in dem Wälder gerodet werden, um Getreide zu pflanzen, auβerdem werden Tiere gezüchtet und Häuser müssen gebaut werden. Dabei helfen sich die Dörfler, denn jeder hat andere Qualitäten und so kommt es bald zum regen Austausch von Gütern. Die Idee dieses Romans basiert auf dem gleichnamigen Spiel, das bereits 1995 "Spiel des Jahres" war und mittlerweile allein in Deutschland von 10 Mio. Menschen gespielt wird. Der Autor des Spieles war von dem Gedanken angetan, ueber die Besiedlung des Landes einem Roman zu verfassen und war sich, nachdem er den ersten Roman von Frau Gablè gelesen hatte, sicher, dass sie die richtige Autorin hierfür ist. Das hat sie sehr gut getan, dabei hat sie nicht auβer acht gelassen, dass auch in einem vollkommenen Land nur Menschen leben, die lieben und hassen. Das die alten Freundschaften aber auch Fehden bestehen bleiben und neue entstehen. Ausserdem spaltet die Frage nach der richtigen Religion das neue Dorf zunehmend in zwei Lager ... .
Uebrigens ist Olaf, der vor weniger als 24h mit dem Buch begonnen hat mittlerweile schon auf Seite 266 - Kinderbuecher hat er eben schon immer schnell durchgelesen.
Allen Carr
Endlich Nichtraucher!
Endlich Nichtraucher!
Allen Carr zeigt in diesem Buch allen Rauchern, dass dieses Hobby wirklich keine Vorteile hat und dass es sich um eine schlichte Abhängigkeit handelt, die im wesentlichen psychologisch begründet ist. Alles keine Erkenntnnisse, die wirklich neu sind. Jedoch helfen sie demjenigen, der das Rauchen aufgeben will, den eigenen Vorsatz mit stärkerer Motivation zu verfolgen und das Nichtrauchen nicht als Verzicht sondern als Befreiung zu empfinden.
Ich habe nie richtig stark geraucht, will nun aber auf unserer Weltreise einen Versuch starten, nun endlich final von diesem unnützen Hobby loszukommen. Um nicht in Zweifel zu geraten, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, empfiehlt sich S. 88 aus Allen Carrs Buch:
"Aber wie können Sie jemals sicher sein?
Würden Sie sich jemals ein Hobby zulegen, das Ihnen keinen Spaβ macht und auch sonst keinen Vorteil bietet, das Sie ein Vermögen kostet, Ihr Leben verkürzt und Sie nervös, lethargisch und niedergeschlagen macht? Nicht einmal der gröβte Idiot auf Erden würde so etwas tun! Sie wissen, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben, bestrafen Sie sich nicht, indem Sie sie in Frage stellen."

