Sabines Blog - Singapur, 19. November 2006
Singapur Sling
Wir sitzen gerade am Flughafen von Singapur und warten auf unseren Flug nach Manila. Der zweitägige Aufenthalt hier war sehr erholsam, weil hier alles sehr westlich, sehr organisiert und sehr sauber ist. Auβerdem ist Singapur (auβer für Olaf Moskau), die einzige Stadt auf unserer Reise, in der wir vorher schon einmal waren, also schon wissen "wie hier alles läuft".
Singapur Sling
Wir sitzen gerade am Flughafen von Singapur und warten auf unseren Flug nach Manila. Der zweitägige Aufenthalt hier war sehr erholsam, weil hier alles sehr westlich, sehr organisiert und sehr sauber ist. Auβerdem ist Singapur (auβer für Olaf Moskau), die einzige Stadt auf unserer Reise, in der wir vorher schon einmal waren, also schon wissen "wie hier alles läuft".
Daher haben wir an den zwei Tagen hier weniger Sightseeing gemacht und ziemlich viel an unserer Webseite gebaut. Gestern früh kam dann der Schock, auf unserer Webseite war nur noch weiβ und es stand eine Zeile drauf, die mit "Syntax Error" begann. Also haben wir das Frühstück gestrichen und uns verzweifelt auf die Suche nach dem Fehler gemacht, also vielmehr Olaf, denn ich habe davon ja keine Ahnung! Am Nachmittag hatte Olaf dann den Fehler gefunden und wir beide erstmal genug von unserer Webseite.
Als Belohnung sind wir dann ins Raffles Hotel gegangen, dem traditionsreichtsen Hotel in Singapur, und haben in der "Long Bar" Singapur Slings getrunken. Allerdings muβten wir feststellen, dass auβer uns auch noch alle anderen Touristen von Singapur hier versammelt waren. Nachdem wir eine Schale Erdnüsse geleert hatten, deren Schalen wir groβzügig auf dem Fuβboden verteilt haben (die Tradition kommt warscheinlich eher von den Chinesen, als von den Engländern), haben wir uns dann wieder auf dem Heimweg gemacht. Schlieβlich sind wir heute schon wieder um 4.30 Uhr aufgestanden.
Olafs Blog - Jetstar Flug von Singapur nach Manila, 19. November 2006
Jürgen Drews hat recht
Jürgen Drews heisst eigentlich Michael und kommt aus Zürich. Was das Äuβere angeht, hat er allerdings ziemliche Ähnlichkeit mit Jürgen Drews (Michael, solltest Du anderer Meinung sein, kannst Du das hier kundtun).
Michael haben wir auf Ko Phayam kennengelernt, wo eine bunte Mischung von Dope Opas, Austeigern und anderen
Unangepassten sich mit einigen wenigen erholungsuchenden Durchschnittmenschen gemischt haben. Das war ganz nach unserem Geschmack. (siehe Sabines Blog: "Not Refunabel - oder eins der letzten Paradiese") Michael ist schon gut rumgekommen und meinte auf meine etwas mäkeligen Bemerkungen hinsichtlich geringer Strandbreite, sehr einfach ausgestattenen Bungalows usw., dass wir schon noch sehen würden, was wir an diesem Hippieparadies haben, wenn wir erst die Touristenzentren von Khao Lak und Phuket weiter südlich an den Andamanenküste gesehen hätten.
Was soll ich sagen, Michael (alias Jürgen Drews) hatte recht. Khao Lak hat wohl auch mal als Bambusbungalowsiedlung angefangen. Inzwischen sind dort überall eintönige Mittelklasseresorts mit so einfallsreichen Namen wie "Bei Rolf und Lin" aus dem Boden gestampft worden. Der Ort wird von zu fast 100% übergewichtigen Freizeitalkoholikern bevölkert, die im Urlaub mal richtig einen draufmachen. Auch wir konnten uns der Touribespassung nicht ganz entziehen. So haben wir einen Ausflug in den nahegelegenen Khao Son Nationalpark mit Elefantenreiten und Kanufahren gebucht. Während das Elefantenreiten tätsächlich ziemlich eindrucksvoll war (sind wirklich sehr interessante Tiere, siehe unsere Fotogalerie), so war das Kanufahren komplett auf die genannte Zielgruppe ausgerichtet. Man fuhr nicht Kanu, sondern man wurde gefahren! Es handelte sich bei dem Kanu mehr um ein Gummiboot, in dessen vorderen Bereich jeweils zwei Touristen verstaut wurden, während am Heck ein Thai saß, der das Paddeln übernommen hat. Na ja, die Flusslandschaft war immerhin ganz eindruckvoll und erinnerte mit ihren Karsthügeln ein wenig an das chinesische Guilin.
Nach zwei Übernachtungen haben wir uns aufgrund des auch hier nicht wirklich überzeugenden Strandes (zumindest nach unseren inzwischen zugegebenermaβen etwas verwöhnten Maβstäben) in Richtung Phuket aufgemacht, wo es laut Reiseführer Traumstrände geben soll und es die nach unserer Erfahrung auch tatsächlich gibt. Unsere Wahl ist auf Naithon Beach gefallen, welcher sich durch grosse Nähe zum Flughafen (unser Weiterflug nach Singapur ging frühmorgens), relative Ruhe (kein Fluglärm und keine Nachtclubs) sowie durch für Phuket noch verhältnismäβig moderate Beachbungalowpreise von "nur" 35 EUR auszeichnet. Zum Vergleich, auf Ko Phayam kostet ein Bungalow 12 EUR pro Tag.
Naithon Beach ist ziemlich leer und hat neben einen breiten Sandstrand sehr klares Wasser zu bieten und ein in Küstennähe gelegenes Riff zu bieten. Der kleine Ort entlang der Küstenstreifens ist zu mindesten 50% fest in der Hand von hier sesshaft gewordenen Deutschen. Einer davon ist Jens, der zusammen mit seinem Partner Rainer die Tauchschule Aquadivers (www.aquadivers.com) betreibt. Jens ist schon seit 1995 vor Ort und hatte vor dem Tsunami insgesamt 5 Tauchschulen auf Phuket betrieben. Nach dem Tsunami ist nur noch diese eine übriggeblieben. Wie ich gelernt habe, war hier keiner versichert, was nicht Wenige in den Ruin getrieben hat. Allerdings erlebt man einen solchen Tsunami wenn überhaupt, so dann hoffentlich nur einmal im Leben. Also ist es eigentlich ziemlich natürlich, sich nicht dagegen zu versichern.
In Jens Tauchschule wollte ich dann auch meinen vor gut drei Jahren auf dem nicaraguanischen Little Corn Island erworbenen Tauchschein (PADI Open Water) auffrischen. Allerdings musste ich gleich am Anfang der Praxisübungen feststellen, dass trotz der sehr kompetenten Tauchschule aus mir wohl nie ein wirklicher Taucher wird. Das Atmen unter Wasser hat irgendwie doch etwas Beklemmendes und ich konzentriere mich mehr auf die Druckanzeige und darauf, meine Mittaucher nicht zu verlieren, als mich an der Unterwasserwelt zu erfreuen. Im Nachhinein ist mir immer noch unklar, wie ich mich damals in Nicaragua zu diesen Tauchschein überwinden konnte. Na ja, nun habe ich jedenfalls beschlossen, mich zukünftig ausschließlich auf Überwassersportarten zu verlegen. Immerhin auch eine Erkenntnis.
Wie schon eingangs erwähnt, hatte Michael tatsächlich recht. Von den von uns besuchten Orten an der Andamanenküste hat uns Ko Phayam am besten gefallen. Insgesamt fanden wir Thailand zwar einfach zu bereisen, aber irgendwie auch nicht richtig spannend.
Die letzten zwei Tage haben wir in Singapur verbracht, welches uns mal wieder wie schon auf unserer Hochzeitsreise vor zwei Jahren ausgesprochen gut gefallen hat. Eine super organisierte, sichere, wenn auch ein wenig langweilige Stadt. Wenn es einem aber nach Abwechslung gelüstet, so hat man es nicht weit. Von Singapur gibt es Billigflieger zu allen Attraktionen Südostasiens, egal ob Thailand, Kambodscha, Vietnam, Indonesien oder die Philippinen, zu denen wir gerade unterwegs sind. In Manila werden wir heute meine Mutter treffen und mir ihr zusammen die nächsten drei Wochen durch den Inselstaat reisen. Das wird sicher sehr spannend. Ich werde berichten...
Nach zwei Übernachtungen haben wir uns aufgrund des auch hier nicht wirklich überzeugenden Strandes (zumindest nach unseren inzwischen zugegebenermaβen etwas verwöhnten Maβstäben) in Richtung Phuket aufgemacht, wo es laut Reiseführer Traumstrände geben soll und es die nach unserer Erfahrung auch tatsächlich gibt. Unsere Wahl ist auf Naithon Beach gefallen, welcher sich durch grosse Nähe zum Flughafen (unser Weiterflug nach Singapur ging frühmorgens), relative Ruhe (kein Fluglärm und keine Nachtclubs) sowie durch für Phuket noch verhältnismäβig moderate Beachbungalowpreise von "nur" 35 EUR auszeichnet. Zum Vergleich, auf Ko Phayam kostet ein Bungalow 12 EUR pro Tag.
Naithon Beach ist ziemlich leer und hat neben einen breiten Sandstrand sehr klares Wasser zu bieten und ein in Küstennähe gelegenes Riff zu bieten. Der kleine Ort entlang der Küstenstreifens ist zu mindesten 50% fest in der Hand von hier sesshaft gewordenen Deutschen. Einer davon ist Jens, der zusammen mit seinem Partner Rainer die Tauchschule Aquadivers (www.aquadivers.com) betreibt. Jens ist schon seit 1995 vor Ort und hatte vor dem Tsunami insgesamt 5 Tauchschulen auf Phuket betrieben. Nach dem Tsunami ist nur noch diese eine übriggeblieben. Wie ich gelernt habe, war hier keiner versichert, was nicht Wenige in den Ruin getrieben hat. Allerdings erlebt man einen solchen Tsunami wenn überhaupt, so dann hoffentlich nur einmal im Leben. Also ist es eigentlich ziemlich natürlich, sich nicht dagegen zu versichern.
In Jens Tauchschule wollte ich dann auch meinen vor gut drei Jahren auf dem nicaraguanischen Little Corn Island erworbenen Tauchschein (PADI Open Water) auffrischen. Allerdings musste ich gleich am Anfang der Praxisübungen feststellen, dass trotz der sehr kompetenten Tauchschule aus mir wohl nie ein wirklicher Taucher wird. Das Atmen unter Wasser hat irgendwie doch etwas Beklemmendes und ich konzentriere mich mehr auf die Druckanzeige und darauf, meine Mittaucher nicht zu verlieren, als mich an der Unterwasserwelt zu erfreuen. Im Nachhinein ist mir immer noch unklar, wie ich mich damals in Nicaragua zu diesen Tauchschein überwinden konnte. Na ja, nun habe ich jedenfalls beschlossen, mich zukünftig ausschließlich auf Überwassersportarten zu verlegen. Immerhin auch eine Erkenntnis.
Wie schon eingangs erwähnt, hatte Michael tatsächlich recht. Von den von uns besuchten Orten an der Andamanenküste hat uns Ko Phayam am besten gefallen. Insgesamt fanden wir Thailand zwar einfach zu bereisen, aber irgendwie auch nicht richtig spannend.
Die letzten zwei Tage haben wir in Singapur verbracht, welches uns mal wieder wie schon auf unserer Hochzeitsreise vor zwei Jahren ausgesprochen gut gefallen hat. Eine super organisierte, sichere, wenn auch ein wenig langweilige Stadt. Wenn es einem aber nach Abwechslung gelüstet, so hat man es nicht weit. Von Singapur gibt es Billigflieger zu allen Attraktionen Südostasiens, egal ob Thailand, Kambodscha, Vietnam, Indonesien oder die Philippinen, zu denen wir gerade unterwegs sind. In Manila werden wir heute meine Mutter treffen und mir ihr zusammen die nächsten drei Wochen durch den Inselstaat reisen. Das wird sicher sehr spannend. Ich werde berichten...

