Die Geschichte von weinenden Kamel
Das halbdokumentarische Spielfilmdebüt der Mongolin Byambasuren Davaa und des Italieners Luigi Falorni, von der Mongolei als "bester ausländischer Film" ins Oscar-Rennen geschickt, erweist sich als bezaubernde Mär voller Wärme und Feingefühl. Übertragen auf das Bild der Kamelmutter und des Kalbs, erzählt der gelungene Fernost-Trip von der ewigen Suche nach Geborgenheit und Zugehörigkeit. Mit dem bayerischen Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet, sollte das Filmjuwel nicht nur Ethno-Fans ansprechen.
Ein weißes Kamel kommt in der Wüste Gobi, im unwirtlichen mongolischen Süden zur Welt. Sein noch so junges Schicksal scheint besiegelt, als die Mutter das Kleine nicht an sich heran lässt und das Kalb so die Milchzitzen nicht erreicht. Da erinnern sich die bangen Hirten einer alten Weisheit und rufen einen Musiker aus der Ferne herbei. Er spielt auf seiner Geige uralte überlieferte Melodien und bringt so die Kamelmutter zum Weinen. Das Wunder geschieht, die Mutter lässt sich erweichen und das Junge darf trinken.
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Die Hoehle des gelben Hundes
Die sechsjährige Nansa lebt mit zwei Geschwistern und ihren Eltern von der Schafzucht. Eines Tages findet das Kind in einer Felsenhöhle einen kleinen Hund und nimmt ihn mit zu sich. Doch der Papa will den Vierbeiner nicht haben, aus Furcht er könne Wölfe anlocken. Nansa versteckt Zochor, wie sie den Hund nennt, daraufhin einfach vor dem Vater. Doch dann verschwindet der kleine Vierbeiner plötzlich. Auf der Suche nach ihm trifft das Mädchen auf eine alte Frau, die ihr die Legende von der Höhle des gelben Hundes erzählt.
Wie schon in ihrem gefeierten Erstling "Die Geschichte vom weinenden Kamel" setzt sich Byambasuren Davaa mit drei Themenkomplexen auseinander: der rauen, kargen und ursprünglichen mongolischen Steppe, dem Überlebenskampf von deren Bewohnern sowie der Spiritualität und Magie ihrer Heimat. Versehen mit imposanten Landschaftsaufnahmen erzählt das dokumentarisch anmutende Werk eine fiktive Geschichte und wird Exotikfreunde als Liebeserklärung an eine Welt überzeugen, die es bald so nicht mehr geben wird.
Wie schon in ihrem gefeierten Erstling "Die Geschichte vom weinenden Kamel" setzt sich Byambasuren Davaa mit drei Themenkomplexen auseinander: der rauen, kargen und ursprünglichen mongolischen Steppe, dem Überlebenskampf von deren Bewohnern sowie der Spiritualität und Magie ihrer Heimat. Versehen mit imposanten Landschaftsaufnahmen erzählt das dokumentarisch anmutende Werk eine fiktive Geschichte und wird Exotikfreunde als Liebeserklärung an eine Welt überzeugen, die es bald so nicht mehr geben wird.
Mongolian Ping Pong
Als der zehnjährige Nomadenjunge Bilike eines Tages in der mongolischen Steppe einen Pingpongball findet, hält er das mysteriöse Objekt zunächst für eine himmlische Perle, ein Geschenk der Götter. Erst mit der Zeit kommt der Junge dem Rätsel seines Fundstücks auf die Spur und fasst schließlich einen Beschluss: Zusammen mit seinen Freunden will Bilike den Ball zurück in dessen Heimat, nach China, bringen. So begeben sich die Kinder auf eine lange, abenteuerliche Reise quer durch die Steppe bis ins ferne Peking.
Leise und liebevoll erzählt der chinesische Regisseur Ning Hao eine bezaubernde Geschichte, die bewegender kaum sein könnte. Dabei fasziniert nicht nur die Intensität der Erzählung, sondern auch die künstlerische Umsetzung des Films, der ein wenig an "Die Geschichte vom weinenden Kamel" erinnert. Grandiose Landschaftsaufnahmen, die aus einer fremden Welt zu kommen scheinen, runden das Werk, eigentlich "nur" Nings Hochschulabschlussfilm, auf wunderbare Weise ab. Ein kleines Juwel aus Fernost, für Liebhaber des besonderen Films.
Leise und liebevoll erzählt der chinesische Regisseur Ning Hao eine bezaubernde Geschichte, die bewegender kaum sein könnte. Dabei fasziniert nicht nur die Intensität der Erzählung, sondern auch die künstlerische Umsetzung des Films, der ein wenig an "Die Geschichte vom weinenden Kamel" erinnert. Grandiose Landschaftsaufnahmen, die aus einer fremden Welt zu kommen scheinen, runden das Werk, eigentlich "nur" Nings Hochschulabschlussfilm, auf wunderbare Weise ab. Ein kleines Juwel aus Fernost, für Liebhaber des besonderen Films.
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