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Mongolei

Reiseroute / Mongolei

Mongolei

Die Mongolei war für uns eine grosse Überraschung. Wir hatten über sie vor unserer Ankunft nur in unserem Reiseführer über die Transsibirische Eisenbahn gelesen. Dort stand viel von Armut, kommunistischer Vergangenheit und Plattenbauten in Ulan-Bator. Was Ulan-Bator angeht, mag dies sicher auch zutreffen. Es gibt verhältnismässig viele Strassenkinder und auch die Plattenbauten sind noch an vielen Orten sichtbar. Was die kommunistische Vergangenheit angeht, so scheint diese in der Mongolei allerdings wesentlich schneller abgestreift worden zu sein als beispielsweise in Russland. Die Mongolen scheinen von Natur aus einen wesentlich ausgeprägteren Geschäftssinn zu haben als die Russen. Daher muss man in Ulan-Bator schon mal aufpassen, dass das Taxameter für den ausländischen Besucher nicht schnell auf fünfache Geschwindigkeit gestellt wird.
 

Der Vorteil der Geschäftstüchtigkeit der Mongolen liegt darin, dass sich das Land sehr einfach bereisen lässt. Sofort nachdem in Ulan-Bator aus der Transibirischen Eisenbahn aussteigt, wird man von einer Horde von Schleppern umringt, die einen jeweils in ihr Guesthouse bringen wollen. Wir hatten uns für das UB Guesthouse (www.ubguest.com) entschieden und es nicht bereut. Kaum im Guesthouse angekommen, werden einem auch die verschiedensten Touren in alle Himmelsrichtungen und in allen denkbaren Längen (4 bis 21 Tage) angeboten.
 

Das hört sich jetzt ein wenig nach Massentourismus an. Ist es aber nicht. Wenn man die Mongolei mit Russland vergleicht, denn trifft man hier deutlich mehr ausländischen Reisende. Das ist allerdings auch nicht schwer, da wir in Russland einen ganzen Monat lang keinen Ausländer gesehen haben. Vergleicht man die Mongolei jedoch mit den klassischen Zielen Südostasiens wie Thailand, Kambodscha oder Vietnam, dann befindet man sich in der Mongolei quasi in einem nicht touristisierten Land. Sobald man Ulan-Bator verlassen hat, befindet man sich in einer unendlichen Weite, in der auch bald keine Strassen mehr existieren. Die etwas mehr als 1 Million ausserhalb von Ulan-Bator auf einer ca. dreimal Deutschland entsprechenden Fläche lebenden Mongolen pflegen einen äuβerst traditionellen Lebensstil. Sie züchten Pferde, Yaks, Schafe und Ziegen und leben in Gers (Jurten).
 

Olaf hat während seines Aufenthalts in der Mongolei beschlossen, daβ er auf jeden Fall wiederkommen möchte. Die beste Reisezeit sind die Sommermonate Juli und August. Diese möchte Olaf bei einer zukünftigen Reise nutzen, um die Mongolei auf einem Pferderücken zu durchqueren. Pferde kann man in der Mongolei überall kaufen. Allerdings sollte man sich einen westlichen Sattel mitbringen, denn die mongolischen Holzsattel sind nicht wirklich angenehm. Wir werden an dieser Stelle berichten, wenn der Plan in die Tat umgesetzt wird.
 

Unsere Tipps zu Ulan-Bator und der von uns gewählten Tour durch den Norden der Mogolei findet Ihr hier:

                            
                              Ulan-Bator                                         Nord-Tour

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